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Abteilung Iaido

Von links stehend: Ulrich Torka, Paul Landers, Ralf Seiler und Dorina Graf Von links sitzend: Louisa Schirmer, Uwe Scholz, Jan Seiler und Martin Ehlert Es fehlen: Anke Geerds, Sonja Geerds, Carolin Wawrzinek, Christin Angermüller, André Wohlfahrt, Bertram Haupt, Konstantin Lutz, Oliver Reese

Über uns

Abteilung Iaido

Das japanische Schwert, Katana, ist in der ganzen Welt berühmt. Nicht nur wegen seiner materiellen Eigenschaften. Das Tragen und der Gebrauch dieser Waffe war lange Zeit alleiniges Vorrecht der japanischen Kriegerklasse, der Samurai.

Doch ist das Katana viel mehr, als nur eine Blankwaffe. Es war und ist immer noch Ausdruck der Samurai-Kultur. Denn es war nicht nur Waffe, sondern das Erlernen der Schwertkunst diente auch der charakterlichen Erziehung und Weiterentwicklung der Samurai.
Bereits zum Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Ausübung der Schwerttechnik von einigen Schwertkämpfern nicht mehr nur als Kampftechnik gesehen, sondern auch als Instrument zur Erziehung und zur Kontrolle des Selbst.

Der Begriff Iaido tauchte erst Mitte des 20. Jahrhunderts auf. Unter diesem Begriff werden alle Schwerkampfkünste gefasst, in denen die geistige Ausbildung einen hohen Stellenwert hat.

Beim Iaido geht es um die Überwindung des eigenen Egos. Das eigene Selbst soll durch das Schwert getroffen und besiegt werden. Das größte Ziel: Siegen ohne das Schwert zu ziehen. 

Iaido beinhaltet letztendlich die vorausschauende und im Einklang mit den Umständen angemessene Handlung.

Das Besondere am Iaido ist, dass jeder die Kata für sich alleine übt, die Gegner sind vorgestellt.
Ungefährliche Partnerübungen mit dem Bokken (Holzschwert) sind möglich.

Die Einheit von Geist, Körper und Schwert „ki ken tai no ichi“ wird in allen Bewegungen angestrebt.

Ein Schwertgroßmeister hat das Ziel des heutigen Iaidō so formuliert: „Durch das Studium der Schwertbewegungen wird versucht, Ruhe im Gemüt zu erlangen, Selbstbewusstsein und einen positiven Charakter zu entwickeln, Körper und Geist in guter Verfassung zu erhalten und die Entwicklung der eigenen Sensibilität und Intuition zur Wahrnehmung von sich selbst und allen Formen des Lebens.“

Der Übungsleiter Ralf Seiler, 5. Dan Iaidō, begann 1989 mit Iaidō. Ab 1990 besuchte er regelmäßig die Iaidoseminare von Rudi Müller, Iaido Kyōshi 7. Dan.
Seit dieser Zeit ist Ralf Seiler direkter Schüler von Rudi Müller. Wie auch Rudi Müller, folgt er von 1990 bis 2001 Sagawa Hakuo Sensei, Iaidō Hanshi 9. Dan,
verstorben 2004; von 2001 bis 2013 Soejima Manabu Sensei, Iaidō Kyōshi 8. Dan, verstorben 2015.
Seit 2013 folgt er wie Rudi Müller Furuichi Norio Sensei, Iaidō Kyōshi 8. Dan, dessen Lehrgänge er fortan besucht.

Seit 20.02.2024 ist Ralf Seiler offiziell als Schüler von Furuichi Sensei anerkannt.

Am 27.07.2024 im Rahmen des Jahreshauptlehrganges in Falkensee, wurde Ralf Seiler offiziell als direkter Schüler, und dementsprechend unsere Abteilung
von Furuichi Sensei in die Familie des Shōshikai anerkannt.

Kontakt

Ralf Seiler

5.Dan

09561 / 233571

0175 7860440

Iaido@tsv-scheuerfeld.de

Trainingszeiten

Donnerstags um 18:30 Uhr bis ca. 20:30 Uhr

Trainingsort

Treffpunkt in der Turnhalle