Iaido

Iaido – die japanische Schwertkampfkunst

Abteilungsleiter:

Ralf Seiler 3. DAN Iaido – Fachübungsleiter Iaido im DiaiB (Deutscher Iaido Bund)

Tel: 09561 233571

Mail: iaidoseiler(at)freenet.de

Übungsstunde: Donnerstag 18:30–20:30 Uhr

Turnhalle 96450 Coburg/Scheuerfeld

Das japanische Schwert, Katana, ist in der ganzen Welt berühmt. Nicht nur
wegen seiner materiellen Eigenschaften. Das Tragen und der Gebrauch dieser
Waffe war lange Zeit alleiniges Vorrecht der japanischen Kriegerklasse, der
Samurai.

Doch ist das Katana viel mehr, als nur eine Blankwaffe. Es war und ist immer
noch Ausdruck der Samurai-Kultur. Denn es war nicht nur Waffe, sondern es
diente auch der charakterlichen Erziehung und Weiterentwicklung der Samurai.

Bereits zum Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Ausübung der
Schwerttechniken von einigen Schwertkämpfern nicht mehr nur als Kampftechnik
gesehen, sondern auch als Instrument zur Erziehung und zur Kontrolle des
Selbst.

Der Begriff Iaido tauchte erst Mitte des 20. Jahrhunderts auf. Unter diesem
Begriff werden alle Schwertkampfkünste gefasst, in denen die geistige
Ausbildung einen hohen Stellenwert hat.

Beim Iaido geht es um die Überwindung des eigenen Egos. Das eigene Selbst
soll durch das Schwert getroffen und besiegt werden.

Das größte Ziel. Siegen, ohne das Schwert zu ziehen.

Iaido beinhaltet letztendlich die vorausschauende und im Einklang mit den
Umständen angemessene Handlung.

Das Besondere am Iaido liegt darin, dass jeder die kata für sich alleine
übt, die Gegner sind vorgestellt. Ungefährliche Partnerübungen mit dem
Bokken sind möglich.

Die Einheit von Geist, Körper und Schwert ki ken tai ichi wird in allen
Bewegungen angestrebt.